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Büro und Naturschutz

 

Was soll denn Büroarbeit mit Naturschutz zu tun haben?

So wie jeder Lebensbereich von uns Menschen mit Umweltfragen zu tun hat, so hat auch der Bereich Büroarbeiten einen großen Einfluss. Und auch hier haben wir uns Gedanken gemacht, denn das Büro muss geheizt werden, die Geräte müssen mit Strom versorgt werden, Post muss versendet werden und das Internet ist aus dem Vereinsleben und der -organsisation auch nicht mehr weg zu denken.

Also gibt es viele Ansatzpunkte.

 

ewsStromversorgung durch die Elektrizitätswerke Schönau von denen wir seit vielen Jahren Ökostrom beziehen und damit jährlich keinerlei CO²-Emissionen und Atommüll erzeugen. Daneben wird der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert und damit die Energiewende mit dem Atomausstieg unterstützt.

Damit sind wir schon heute so weit, wie es die gesamte Bundesrepublik ab 2050 sein will (und wohl in 100 Jahren nicht sein wird, wenn man nicht endlich ernst macht in der Regierung ...).

Im "Spezial Energie 2015" vom Ökotest wurden die Schönauer - wie schon in den vergangenen Jahren -  wieder einmal Testsieger.

Auch du kannst mitmachen - einfach den Anbieter wechseln. Aber Achtung: Nur den Tarif beim bisherigen Anbieter in einen Ökotarif ändern brächte nur etwas, wenn das alle Kunden des Anbieters machen würden, denn so ändert sich bei deinem Anbieter im Ankauf- und Produktionsverhalten nichts, sondern es ändert sich einfach der Strommix bei denen, die nicht auf den Ökotarif umgestiegen sind. Wirkliche Veränderungen kannst du nur durch eine Wechsel zu einem reinen Öko-Strom-Anbieter bewirken.
Informationen findest du hier: Atomausstieg selber machen.

 

prowindgasGeheizt wird mit Erd- und Windgas, das wir von Greenpeace Energy beziehen. Damit wollen wir die Forschung und den Ausbau von Anlagen födern, die überschüssige Windenergie in Gas umwandelt, das dann zum Kochen, Heizen und für die Mobilität in bereits bestehenden Gasnetzen genutzt werden kann. Der derzeitige Anteil des Windgases am Gasmix ist zwar noch sehr gering, aber das soll sich in Zukunft ändern.
Hier kann der Anteil eingesehen werden: Gasbarometer
Die entstehenden CO²-Emissionen durch den Erdgasanteil werden wir - wie auch beim Treibstoff der DVA-Kleinbus - über atmosfair kompensieren.

Daneben gibt es noch einen Holzofen, den wir auch zur Heizungsunterstützung nutzen. Aber Achtung: Von Holzöfen kann ein erheblicher Beitrag zur Feinstaub-Belastung ausgehen, deshalb unbedingt folgende Ratschläge beachten:
1. Der Ofen muss mit aktueller Technik ausgestattet und gut gewartet sein.
2. Der Kamin muss regelmäßig geputzt werden.
3. Das Holz muss die richtige Restfeuchte haben (10 bis maximla 20 %)
4. Es sollte bevorzugt Hartholz verwendet werden.
5. Das Anfeuern sollte von oben passieren. Wie das geht, siehst du hier: Flyer - den Kaminofen richtig anzünden.

 

logo strato co2freiIn modernen Zeiten ist man mehr und mehr auf das Internet angewiesen. Das mag man bedauern, aber es lässt sich wohl kaum ändern. Und mal ehrlich, wenn man sich der Gefahren bewusst ist, bietet das weltweite Netz natürlich auch einiges an Vorteilen und Erleichterungen. Wir haben - jetzt nach der Hackerattacke (so viel zum Thema Gefahren!) - auch wieder eine Seite im Netz. Und eine solche Homepage muss natürlich auf einem Server gespeichert sein, damit von überall auf der Welt darauf zugegriffen werden kann.

Nun könnte man sagen, dass das ja wohl kein Umweltproblem sein sollte. Aber die Server weltweit verbrauchen unglaubliche Mengen an Energie. Jede Abfrage bei einer Suchmaschine kostet Energie. Nach meinen Recherchen (die auch einiges an Energie verbraucht haben!) könnte man mit der Energie, die eine Suchabfrage kostet, eine 11-Watt-Energiesparbirne eine Stunde brennen lassen. Bei Milliarden von Anfragen kommen da riesige Mengen zusammen. Google verbraucht mit seinen Servern dreimal so viel Strom wie Koblenz mit seinen über 100.000 Einwohnern.

Deshalb haben wir als Provider die Strato AG ausgewählt, da dort seit 2008 die Rechenzentren mit CO²-freiem Strom aus Wasserkraftwerken betrieben werden.

 

unbubbleUnd wenn man mal im Netz etwas suchen muss, dann gibt es auch dort eine ökologisch unbedenklichere Alternative, nämlich das Suchportal Ecosia, das mit seinen Werbeeinnahmen Bäume pflanzt. Allerdings nutzt Ecosia im Hintergrund Google als Suchmaschine.

Wer - aus verständlichen Gründen - gerne auf den Riesen Google verzichten möchte, dem sei bei Internetrecherchen die alternative Suchmaschine Unbubble empfohlen. Diese Suchmaschine "Made in germany" will sicher und unabhängig sein. Sie arbeitet mit Ökostrom und ist dadurch CO²-neutral.

 

papierWir benutzen fast ausschließlich Recycling Papier.

Auch wenn man sich grundsätzlich immer überlegen sollte, ob man das E-Mail, die Liste, den Text und was es sonst noch an Dokumenten im Büroalltag gibt immer auch zwingend ausdrucken muss, manchmal kommt man um den Einsatz von Papier nicht herum.
Und dann sieht für "Weißheits-Fanatiker" nicht so toll aus, wenn das leicht graue Papier aus dem Drucker kommt, aber dafür sparen wir pro 500 Blatt Papier 7,5 kg Holz, 19,3 kWh Strom, 107,8 l Wasser und 1,6 kg CO² ein.

Dafür lohnt es sich dann auch ein wenig weniger weißes Papier zu tolerieren.

 

logo gogreenUnd letztlich müssen wir immer noch Briefe, Drucksachen und kleine Päckchen mit der Post versenden. Das erzeugt natürlich auch CO² und belastet die Umwelt.
Aber zumindest nutzen wir den tollen gogreen-Service der Deutschen Post - ein weiterer kleiner Schritt ...